Neue Dinge – neue Taten – neue Wörter. 

Sprache lebt. Auch die deutsche Sprache. 

Entsteht ein neues Ding (der Computer zum Beispiel) oder entsteht eine neue Tätigkeit (googeln zum Beispiel), etwas, was es bisher nie gegeben hat oder was wir früher nie gemacht haben, ist es nur allzu natürlich, daß wir dafür ein neues Wort kreieren.

Denn was es gibt und was wir tun, das wollen wir auch sagen und schreiben können.

Es gibt grob gerechnet zwei Arten neuer Wörter: tatsächlich neue Wörter, die es zuvor nicht gegeben hat; und solche, die neu nur dadurch sind, daß man zwei schon alte Wörter in ganz neuer Kombination miteinander verbunden hat.

Ob diese Wörter dann schön sind und gut klingen, ist den Wortschöpfern zunächst vollkommen egal. Man gewinnt zumindest diesen Eindruck, wenn man die Liste der neuen Wörter durchliest. Schön definiere ich anders. 

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Weich oder Hart? Achtung Artikulation! 

Pein oder Bein? Eingeweide oder Eingeweihte? Unbekleidete oder Unbegleitete? Ente oder Ende?

Ist es Ihnen auch gleich aufgefallen? Wenn man diese Begriffspaare liest, dann bemerken wir sofort, wie wichtig es ist, die Dinge auch richtig auszusprechen. Sonst reden wir uns in ein Schlamassel hinein oder, im bessern Fall, wir bringen unsere Zuhörer an ganz unpassender Stelle zu lautem Lachen. Und dann fasse einmal wieder Tritt!

Das ist einer der Gründe, warum es wirklich gut ist, wenn wir laut und vernehmlich üben, was wir unserm Publikum vorhaben, zu sagen. 

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