Redenschreiber. Wie arbeiten die denn? Wer sucht sie auf? Wieviel kosten sie?

… und viele andere Fragen aus der Alltagspraxis von uns Redenschreibern beantwortet Frau Jacqueline Schäfer in einem spannenden und locker geführten Radiointerview.

Jacqueline Schäfer ist eine Kollegin von mir. Sie lebt und arbeitet in Deutschland. Sie ist die derzeitige Präsidentin des Redenschreiberverbandes (ja, es gibt nichts, was es nicht gibt).

Lehnen Sie sich zurück oder arbeiten Sie weiter und hören Sie zu. Es macht Spaß. Und bevor ich es nach dem Interview vergesse, sage ich es gleich jetzt:

Wenn es Sie juckt, einmal einen Redenschreiber zu engagieren – natürlich können Sie sich an Frau Schäfer wenden, da spricht nichts dagegen.

Nur: Es sprechen mindestens 3 gute Gründe auch dafür, daß Sie zu mir kommen:
Ich. Meine Erfahrung. Mein Umsatz.

Gute Unterhaltung mit guter Information (bis Minute 21:22):

Link zum Radio-Interview

Bildquelle Schäfer: deutschlandfunkkultur.de

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Aufgeschnappt - Zitate mitten aus dem Leben

Wir sind ja nicht zum Vergnügen da. Wir müssen mit den Leuten reden.

Werner Kogler, Spitzenkandidat der Grünen, beim Wahlkampf am Bauernmarkt in Graz vom ORF gefilmt, als er das gerade zu Sarah Wiener sagt.

 

Jeder Gast glaubt, er ist der einzige Gast.

Der Winzer und Gastronom Leo Hillinger erzählt in einer TV-Show über unser Wesen als Gast.

 


Als Sportmanager habe ich unglücklicherweise sehr viel mit Presse zu tun. Ich meine - glücklicherweise.

Federico Pastorello beim „Tanz für die Pressefreiheit“, dem Ball des Presseclubs Concordia, in die TV-Kamera.


Bildquellen:
Kogler & Wiener: Vienna.at, Hillinger: leo-hillinger.com, Pastorello: crisalidepress.it

 

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Wie finde ich die richtigen Geschichten zum Erzählen? Ein Blick auf diesen einen Arbeitsschritt beim Schreiben einer Rede.

Konkreter Anlaß: Ein Geschäftsführer verabschiedet sich von seiner ganzen Mannschaft wegen beruflicher Veränderung.

Er hat sich an mich gewandt, damit wir miteinander an der Rede arbeiten. Sein Anspruch: „Ich will kein Klischee bedienen und so individuell reden, wie es nur geht.“

Das ist immer ein schöner Anspruch. Für jeden Redner und für jeden Anlaß von der Wiege bis zur Bahre. Kein Klischee. So individuell und persönlich wie nur möglich.

Damit wir das Ziel „individuell, persönlich“ auch erreichen und uns nicht in Floskeln erschöpfen („Ich gehe mit einem lachenden und mit einem weinenden Auge“), lassen Sie uns auf die Suche nach Eindrücken, Emotionen und Geschichten gehen. Denn das können immer nur Ihre persönlichen sein. Individueller geht es gar nicht.

Das ist übrigens ein eigener Arbeitsschritt des Redenschreibens.

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