Torsten Sträter: „Man ist nur so gut wie sein Material.“

Ich habe ihn ja schon immer wieder mal im Fernsehen gesehen.
Aber erst gestern, im Zuge eines längeren Interviews mit ihm, ist mir bewusst geworden, wie wichtig, praktisch und nützlich das ist, was er tut.

Was tut er denn?
Er geht auf die Bühne und schlägt sein e-book auf und liest. Und wie er liest !
Sträter ist ein großartiger Leser.

Woran merkt man das? Daran, dass ihm alle gerne zuhören!

Im Interview gestern hat ihm die Interviewerin lobende E-Mails von Fernsehzuschauern vorgelesen.

Torsten Sträter, bescheiden: „Man ist so gut wie sein Material.“
„Material“ ist hier natürlich der Text.

Schlussfolgerungen für alle, die nicht gerne reden, weil sie irrtümlich glauben, nur die freigehaltene Rede sei die gute Rede:

  1. Torsten Sträter beweist: Das ist gar nicht wahr! Wahr ist vielmehr: Wenn der gute Text so richtig gut gelesen wird, dann ist diese Art der Rede auch sehr, sehr gut!
    Sie wirkt nämlich!

  2. Richtig gut lesen? Was ist das?
    Unter anderem das, was aus diesem Dialog hier hervorgeht:
    Ein Fan von Straeter wurde gefragt: „Was gefällt Ihnen an ihm so gut?“
    Fan: „Er kann so gut Pausen machen.“

  3. Wenn Sie nicht der Typ für die freigehaltene Rede sind, machen Sie es Sträter nach.
    Schreiben Sie einen richtig guten Text. Und üben Sie ihn richtig gut zum Vorlesen ein. Pausen inklusive.

  4. Und wenn Sie nicht der Typ für’s gute Texteschreiben sind? Ganz einfach:
    Es gibt mich. Ich bin Redenschreiber. Warum nicht auch Ihrer?

Als ein feines, praktisches und nützliches Beispiel zeige ich Ihnen jetzt das „Diättagebuch“ von Torsten Sträter! Mahlzeit!

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