Jesus Christus

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Kolumne

Der Aristokrat und die verschwundenen Wörter.

Géza Ákos Molnár 16. Dezember 2025

Rhetorikseminar, gerade jetzt vor einer Woche.  Da stand er vor mir, der sportlich schlanke Jüngling. Dunkelgrauer Slim Fit-Anzug. Blütenweißes Hemd. Auf Hochglanz polierte schwarze Schuhe. Aufrecht, Blick geradeaus auf mich gerichtet, stolz und freundlich sein Gesichtsausdruck, entspannt und fokussiert zugleich; souverän. Selten schön anzusehen. In unserm Rhetorikseminar vor gerade einmal […]

Kolumne

Für’s Leben lernen wir, nicht für die Schule.

Géza Ákos Molnár 10. Dezember 2025

Non scholae, sed vitae discimus. So haben es die alten Römer in Nachfolge des großartigen Seneca, eines Zeitgenossen Jesu Christi, formuliert. So haben es seither Eltern und Lehrer ihren Kindern gesagt. Genau darüber haben unzählige anderwertig interessierte Schüler von alters her ihren Kopf geschüttelt.  Wirklich? Wirklich! Wir haben aber Glück: […]

Kolumne

Erdoğan: 3 exzellente rhetorische Entscheidungen 

Géza Ákos Molnár 10. September 2024

Erdoğan nimmt eindeutig Stellung. Anlaß: die Eröffnung der Olympischen Sommerspiele 2024 mit der viel diskutierten Szene des Heiligen Abendmahls, die dem berühmten Gemälde von Leonardo da Vinci nachempfunden war.  Sehen Sie sich bitte zuerst das Video an, das jemand in die sozialen Medien gestellt hat. Quellen kann ich Ihnen leider […]

Kolumne

Heute, vor Weihnachten

Géza Ákos Molnár 17. Dezember 2022

stelle ich eine Geschichte zu lesen online, die mich sprachlich und inhaltlich sehr beeindruckt hat. Zunächst ein paar Vorbemerkungen dann die Geschichte. Sie hat sich tatsächlich zugetragen. Überschrieben hat sie der Autor mit  Der Krüppel von Hohenstein.  Sie ist ein Ausschnitt aus der Autobiographie eines Mannes aus Dresden. Sachsen und […]

Kolumne

Redefreiheit in Gefahr?

Géza Ákos Molnár 30. Juli 2020

„Früher, als ich noch Konzernknecht war, musste ich die Zähne zusammenbeißen, damit mir meine Meinung nicht ungedämpft entfuhr:  Hätte ich etliches von dem, was ich mir heutzutage zu sagen gestatte, von mir gegeben, wäre ich meinen Job schnell losgeworden.  Jetzt kann ich es gelassen tun, im Gegensatz zu den allermeisten […]